1967 - 1976 Meisterjahre

Der SV Hoßkirch avancierte in der damaligen B-Klasse zur Spitzenmannschaft. Durchweg wurden in der Tabelle einstellige Plätze errungen. Im Spieljahr 1973/74 verfehlte die erste Mannschaft ganz knapp die Meisterschaft, sie wurde Vizemeister. Auch die Reserve spielte eine starke Saison.

Mit dem sportlichen Erfolg wuchsen naturgemäß auch die Ansprüche an den Verein. Der SVH hatte noch keinen ligatauglichen Sportplatz. Dieser konnte nach zähem Ringen mit der Gemeinde und Kirchengemeinde errungen werden. Der neue Sportplatz hatte nun die erforderliche Norm und konnte noch mit einer Flutlichtanlage vervollständigt werden. Der Platz hat bis heute Bestand, wurde allerdings durch einen weiteren Platzneubau in der Zwischenzeit zum Ausweichplatz. Der SV Hoßkirch veranstaltete in diesem Jahrzehnt zwei Pokalturniere. Im Januar 1970 erfolgte in Hoßkirch die Eingemeindung der Gemeinde Hüttenreute. Hoßkirch war nun größer geworden (544 Einwohner) und der SVH nutzte diesen Anlass zur Austragung eines Fußballturniers. Pokalspender waren unter anderem Innenminister Krause, Reg. Präsident Birn, Landrat Steuer und die neue Gemeinde Hoßkirch. Das zweite Pokalturnier feierte der SVH aufgrund seines 20-jährigen Bestehens im Jahre 1976.

Der Gedanke, in Hoßkirch eine AH zu gründen, fiel ebenfalls in dieses Jahrzehnt. Wer rastet, der rostet – dieses Leitmotiv machten sich Günther Rack und Konrad Lang im Jahr 1974 zu eigen und mobilisierten Ehemalige.

Die finanziellen Mittel für den Spielbetrieb beschaffte sich der Verein über Festivitäten. Zeltfeste waren vielerorts entstanden. Der SVH reihte sich ein und veranstaltete auf dem Sportgelände seine großen Zeltfeste. Der absolute Höhepunkt dieser Feste bildete das Olympia-Fest mit der Burgenland-Kapelle im Olympiajahr 1972. Auch sonst hielt der Verein ständig Ausschau nach Möglichkeiten, wo ein paar Märker zu verdienen waren.